"Einen Weg kann man wechseln und auf neuen Pfaden schreiten, doch niemals soll ein Ziel aus den Augen verschwinden"   
Japanische Weisheit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Der Edle verneigt sich, aber beugt sich nicht" Konfuzius

 

 

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Geschichte Die Lehre des Taekwondo

Im Taekwondo ist eine koreanische Kampfkunst, die sich über 2000 Jahre hinweg entwickelt hat und bedeutet wörtlich übersetzt "Fuß - Faust - Weg". "Fuß" und "Faust" stehen dabei für die wichtigsten Techniken des Taekwondo: Kicks in allen Variationen, in Bauch oder Kopfhöhe, gedreht, gesprungen, doppelt oder dreifach. Fausttechniken als Angriff oderverschiedene Blocks und Hebeltechniken für eine effektive Verteidigung. Im Mittelpunkt steht dieKombination von perfekter Körperbeherrschung mit verschiedenen Körpertechniken. Der "Weg" hingegen beschreibt die persönliche Entwicklung, die jeder echte Taekwondoka durchläuft, vom Weißgurt zum Schwarzgurt, vom Schüler zum Meister. Dabei geht es um mehr, als nur sportliche Fortschritte. Wird Taekwondo richtig gelehrt und erlernt, wird es zur Charakterschule. Geduld, Respekt vor dem Gegenüber, erkennen der eigenen Schwächen und Stärken sowie Selbstdisziplin werden den Sportler-/innen im Training gelehrt und näher gebracht. Heute ist Taekwondo eine anerkannte olympische Disziplin und wird von der Deutschen Taekwondo Union (DTU) beim Deutschen Sportbund (DSB) vertreten. Viele Fragen drehen sich um den schwarzen Gürtel, den Meistergrad.     Um diesen zu erreichen müssen verschieden Stufen der Taekwondo-Lehre durchlaufen werden. Die Gürtelgrade sind unterteilt in Schülerklasse “Kup”, (Zählung abwärts) und Meisterklassen “Dan”.

Für wen ist Taekwondo geeignet?

Taekwondo ist eine individuelle Sportart, die zwar in der Gruppe trainiert wird, bei der aber der einzelneden Grad seiner Leistungsfähigkeit selbst bestimmt! Jeder kann den Taekwondo-Sport lernen und bis ins hohe Alter betreiben.

  • · Kinder in der Regel ab 6 Jahren
  • · Jugendliche und Erwachsene so lange es geht, oder bis über 100 Jahre ;)

Zeremoniell und Respekt

Respekt und Formwahrung ist gerade in Asien selbstverständlicher Inhalt des täglichen Lebens. So auch beim Taekwondo. Ein hervorstechendes Merkmal dieses Zeremoniells ist das Verneigen. Mit der Verneigung wird nicht nur Respekt vor dem Lehrer und dem Übungspartner ausgedrückt, sie dient vor allem der Sammlung und Konzentration. Sie sollte bewusst geschehen, denn sie zeigt an, dass man sich auf die bevorstehende Aufgabe konzentriert. Konzentration ist ein wesentliches Element im Taekwondo, sie ermöglicht komplexe Bewegungsabläufe und stellt sicher, dass der Partner nicht versehentlich verletzt wird.

Mit dem Gruß bestätigt man, dass man die Alltagssorgen abstreift, sich auf die bevorstehende Übung konzentriert. Es signalisiert dem Partner, dass man ihn als Person respektiert und darauf achten wird, fair und ohne Gefahr mit ihm zu üben.

Man verneigt sich in der Regel

  • · beim Betreten und Verlassen des Übungsraums: Damit übertritt man ganz bewusst auch geistig die Schwelle vom Alltag zum Training und umgekehrt. Wenn Landesfahnen aufgehängt sind (z. B. bei Prüfungen die koreanische neben der nationalen) begrüßt man auch die Fahnen, um dem Ursprungs- und Gastgeberland Respekt zu zeigen.
  • · zu Beginn und Ende der Übungsstunde: Schüler und Lehrer bekunden gegenseitigen Respekt und versichern sich ihrer Konzentration auf die Übungen.
  • · vor und nach Partnerübungen: Damit signalisieren sich die Partner, dass sie alle Aufmerksamkeit in die Ausübung der Technik legen, so dass der Partner nicht gefährdet wird.
  • · vor und nach einem Bruchtest: Taekwondo ist zur Verteidigung gedacht und nicht zum Zerstören. Da beim Bruchtest etwas zerstört werden soll (zum Beispiel ein Holzbrett), fragt der Übende mit der Verneigung gegenüber dem Lehrer oder Prüfer um Erlaubnis nach, ausnahmsweise etwas zerstören zu dürfen.

Die Verneigung wird meist mit dem Kommando Cha-ryeot (Achtung!) vorbereitet. Die Füße sind nebeneinander im Moa Seogi, Fäuste am gestreckten Arm leicht neben dem Körper, Gegenüber ansehen. In einer erneuerten Fassung der Geste, die vom WTF abgesegnet wurde, werden die Händen auf die Hüfte gelegt und hängen nicht mehr seitlich am Körper. Es steht den Schulen aber frei zu wählen, welche Verbeugungstechnik sie von ihren Schülern erwarten. Mit dem Kommando Gyeong-nye (grüßen, verneigen) wird die Geste eingeleitet. Der Oberkörper beugt sich 45° vor, Arme mit den Fäusten werden leicht angewinkelt. Auch hier greift die neue Fassung, die Hände bleiben auf der Hüfte, während sich der Körper beugt. Eine Faust ist in diesem Fall nicht mehr angebracht.

Weiterführende Informationen findet Ihr unter folgenden Links:

www.jbolduan.de

www.taekwondo.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Taekwondo

 

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